Bürgermeisterbericht August bis Oktober 2026

Meldung aus Großenwiehe
Bürgermeister Keno Jaspers (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Bürgermeister Keno Jaspers

In unserer Gemeinde ist immer etwas in Bewegung! Ob neue Projekte, Investitionen, Veranstaltungen oder das vielfältige Engagement unserer Vereine und Bürgerinnen und Bürger – in Großenwiehe gibt es viel zu berichten.

 

Der Bürgermeisterbericht gibt einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und Ereignisse von August bis Oktober 2026. Über die nachfolgenden Themen können Sie direkt zu den einzelnen Abschnitten springen.

August

September

Oktober


August

Investitionen in unsere Gemeinde

Wir investieren weiter in die Zukunft unserer Gemeinde. In der DRK-Kita an der Grundschule wurden nach längerer Wartezeit die Arbeiten zur Erneuerung der Türen und Fenster begonnen. Stück für Stück bringen wir unsere gemeindlichen Gebäude auf Vordermann, damit sie nachhaltig genutzt werden können. Es geht nicht alles auf einmal, aber dat löppt.

 

Auch bei der Unterstützung junger Menschen machen wir wichtige Schritte. Mit dem Beratungsangebot „Jugend stärken" bieten wir regelmäßig eine Anlaufstelle für junge Menschen, die Unterstützung bei persönlichen Problemen, finanziellen Sorgen, der Ausbildungs- oder Wohnungssuche und weiteren Herausforderungen benötigen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Wohnungsführerschein zu erwerben, der auf das selbstständige Wohnen vorbereitet.

Politische Arbeit und ehrenamtliches Engagement

Auch während der Sommerferien ging die politische Arbeit in unserer Gemeinde weiter. Die Vorbereitungen für den ersten Tag des Ehrenamtes liefen bereits auf Hochtouren. Gemeinsam mit dem Sozialausschuss wurden außerdem weitere Veranstaltungen geplant, darunter das Bürgermeistergrillen, der Naturtag und der gemeinsame Weihnachtsmarkt der Gemeinden Großenwiehe und Lindewitt.

 

Bei der Mitgliederversammlung der Biogasanlage Großenwiehe wurden wichtige Zukunftsthemen besprochen. Die politischen Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien stellen Betreiber und Investoren vor Herausforderungen. Gerade bei der Wärmeversorgung gilt es, Lösungen zu finden, um steigende Preise möglichst zu vermeiden.

 

Ein besonderer Dank gilt allen, die sich auch während der Sommerpause aktiv für die Entwicklung unserer Gemeinde einsetzen.

Gemeinschaft und Vereinsleben

Der DRK-Ortsverein Großenwiehe-Lindewitt veranstaltete ein gelungenes Open-Air-Fest beim Aktiv Senior. Bei Musik der Holsteiner Lausbuam wurde gemeinsam gesungen, geschunkelt und gefeiert. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt.

Vielen Dank an den DRK-Ortsverein, die musikalischen Gäste und alle freiwilligen Helferinnen und Helfer, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben. Es ist schön zu sehen, wie durch gemeinsames Engagement solche Begegnungen entstehen.

September

Investitionen und Infrastruktur

Die Gemeinde Großenwiehe entwickelt sich kontinuierlich weiter. An der Wanderuper Straße wurden Teile der Straßendecke saniert, um die Lebensdauer der Straße zu verlängern. Außerdem wird die Trafoanlage am „Zum alten Bahnhof" erneuert, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.

 

In der DRK-Kita an der Grundschule wurden weitere Fenster ausgetauscht. Auch die Vorbereitungen für den neuen Rad- und Gehweg an der Wanderuper Straße und am „Zum alten Bahnhof" wurden vorangebracht. Die entsprechenden Aufträge sind erteilt. Weitere Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet „Am Redder" sind ebenfalls eingeplant.

 

Mit diesen Maßnahmen investieren wir Schritt für Schritt in unsere Gebäude und Infrastruktur. Ziel ist es, unsere Gemeinde zukunftsfähig und attraktiv zu gestalten. Vielen Dank an alle Beteiligten für die Unterstützung und an die Bürgerinnen und Bürger für ihr Verständnis bei den notwendigen Baumaßnahmen.

Erneuerbare Energien und Rettungsversorgung

Auch bei den erneuerbaren Energien geht es voran. Die ersten beiden Solarfelder liefern bereits Strom, während die weitere Erschließung planmäßig fortgesetzt wird. Parallel laufen Gespräche darüber, wie die Solarfelder künftig zur Wärmeversorgung unserer Gemeinde beitragen können. Die Arbeiten am Batteriespeicher am Umspannwerk befanden sich zuletzt in den letzten Zügen.

 

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Einrichtung einer Interimsrettungswache im ehemaligen Feuerwehrgebäude in Schobüll. Die Umbauarbeiten haben begonnen und liegen im Zeitplan. Wenn alles weiterhin planmäßig verläuft, soll die Rettungswache Anfang 2027 ihren Betrieb aufnehmen.

Jugend, Familie und soziale Angebote

Junge Menschen bringen sich aktiv in die Entwicklung unserer Gemeinde ein. Im Rahmen des Projekts „Lernen durch Engagement" stellten Flemming und Carlo ihre Idee vor, zwei selbst geplante Mülleimer als Prototypen in Großenwiehe aufzustellen. Neben einem herkömmlichen Standbehälter soll es eine spezielle Lösung für Radwege geben. Die beiden entwickeln ihre Planungen weiter und suchen nach geeigneten Standorten. Eine tolle Initiative, die zeigt, wie sich junge Menschen für eine saubere und attraktive Gemeinde einsetzen können.

 

Auch die Unterstützung junger Familien wird weiter ausgebaut. Gemeinsam mit den Gemeinden Schafflund und Medelby sowie der Schutzengel GmbH wird ein mobiles Familienzentrum aufgebaut. Es soll künftig vor Ort Angebote für Familien geben, von frühen Hilfen über offene Treffpunkte bis hin zu persönlicher Beratung und Unterstützung rund um Schwangerschaft, Geburt und das Leben mit kleinen Kindern. Damit stärken wir die soziale Daseinsvorsorge im ländlichen Raum.

Seniorenfahrt und Jubiläen

Die gemeinsame Seniorenfahrt der Gemeinden Großenwiehe und Lindewitt führte diesmal an die Schlei. Bei einer Bustour entlang der Schleidörferstraße gab es interessante Informationen zur Fernsehserie „Der Landarzt". Anschließend erkundeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Region bei einer Schifffahrt. Ein gelungener Tag mit vielen schönen Eindrücken. Vielen Dank an die Organisatoren und alle Beteiligten für ihren Einsatz.

 

Gleich mehrere Jubiläen boten Anlass zur Freude. Die Jugendfeuerwehr Lindewitt feierte ihr 25-jähriges Bestehen. Die engagierte Jugendarbeit vermittelt Teamgeist, Respekt und Verantwortungsbewusstsein und ist ein wichtiger Grundpfeiler für unsere Gemeinschaft. Mein Dank gilt den Ausbilderinnen und Ausbildern, den unterstützenden Gemeinden, den Feuerwehren und insbesondere den Eltern.

 

Auch der Tennisclub Großenwiehe blickte auf 50 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Neben den Clubmeisterschaften standen Ehrungen und ein gemeinsames Fest auf dem Programm. Der Verein hat eine große Bedeutung für unsere Gemeinde und zieht durch seine besonderen Spielbedingungen auch Spielerinnen und Spieler aus Dänemark und ganz Schleswig-Holstein an. Besonders erfreulich ist die gute Jugendarbeit. Wir freuen uns über das Jubiläum und wünschen dem Verein weiterhin alles Gute.

Erster Ehrenamtstag in Großenwiehe

Ein besonderer Höhepunkt war der erste Ehrenamtstag, den die Gemeinde gemeinsam mit dem VdK in der Grundschule veranstaltete. Unsere Vereine konnten ihre Arbeit vorstellen und zeigen, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement in Großenwiehe ist.

 

Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit persönlichen Geschichten auf dem roten Sofa, Vorträgen, einer Jugendtanzgruppe und dem Feuerwehrchor Sillerup sorgte für viele interessante Begegnungen. Auch für die jüngsten Gäste war mit Hüpfburgen, Puppenspiel und einer Kreativecke etwas dabei. Auf dem Außengelände konnten der Bücherbus, die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Großenwiehe-Schobüll und das Dörpsmobil besichtigt werden.

 

Besonders wertvoll waren die Gespräche zwischen den Vereinen, bei denen neue Kontakte geknüpft und gemeinsame Möglichkeiten entdeckt wurden. Auch das Beratungsprogramm „Jugend stärken" und das neu eingerichtete mobile Familienzentrum stellten ihre Angebote vor.

 

Der Tag hat einmal mehr gezeigt, wie viel Herzblut die Menschen in unserer Gemeinde in das Zusammenleben investieren. Ehrenamt schafft Teilhabe, verbindet Menschen und macht unsere Gemeinde lebenswert. Als Bürgermeister bin ich stolz auf dieses Engagement. Mein herzlicher Dank gilt allen Ehrenamtlichen, den Helferinnen und Helfern sowie dem Organisationsteam, die diesen Tag möglich gemacht haben.

Demokratie und Katastrophenschutz

Demokratie lebt vom Dialog, vom gegenseitigen Respekt und davon, unterschiedliche Perspektiven anzuhören und zu verstehen. Sie bedeutet, gemeinsam zu gestalten und Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen. Die Gemeinde Großenwiehe bietet Raum für alle, die sich für demokratische Werte einsetzen.

 

Auch die Vorbereitung auf mögliche Krisensituationen bleibt ein wichtiges Thema. Die Arbeitsgruppe Katastrophenschutz traf sich mit der Freiwilligen Feuerwehr Großenwiehe-Schobüll, um Fragen der Vorbereitung und Kommunikation zu besprechen. Im Mittelpunkt standen mögliche Szenarien wie Herbststürme, Überschwemmungen und starke Schneefälle. Ein guter Katastrophenschutz beginnt mit einer sorgfältigen Vorbereitung und einer verlässlichen Zusammenarbeit.

Oktober

Austausch mit unseren dänischen Nachbarn

Die Gemeinde Großenwiehe durfte eine rund 40-köpfige Delegation der Slesvig Ligaen aus Dänemark begrüßen. Bei Kaffee und Kuchen gab es einen Vortrag über die dänische Minderheit in Südschleswig, das Bürgermeisteramt und die Entwicklung unserer Gemeinde. Auch das tägliche Zusammenleben der dänischen Minderheit mit der Mehrheitsbevölkerung wurde thematisiert.

 

Die Gäste zeigten sich erfreut über die Entwicklung unserer Landgemeinde und das gute Miteinander vor Ort. Die Slesvig Ligaen unterstützt insbesondere kulturelle und bildungsbezogene Projekte der dänischen Minderheit. Es ist schön zu sehen, dass Großenwiehe auch über die Landesgrenzen hinaus wahrgenommen wird. Vielen Dank an alle, die diesen Nachmittag mit organisiert und durch Kuchenspenden unterstützt haben.

Großbatteriespeicher und Energiewende

Bei der offiziellen Einweihung des Großbatteriespeichers in Schuby wurde deutlich, welche Bedeutung solche Projekte für die Energiewende in unserer Region haben. Neben interessanten Gesprächen und Beiträgen aus Politik und Wirtschaft gab es eine wichtige Nachricht für Großenwiehe: Die Baugenehmigung für den geplanten Großbatteriespeicher in unserer Gemeinde wurde erteilt.

 

Damit ist der Weg für die nächsten Schritte frei. Der Beginn der Arbeiten vor Ort ist für 2027 vorgesehen. Nach Bollingstedt und Schuby wird Großenwiehe damit ein weiterer Standort für diese besondere Speichertechnologie sein. Das Projekt unterstreicht, dass die Energiewende im Norden nicht nur diskutiert, sondern konkret umgesetzt wird.

 

Wir freuen uns auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den beteiligten Unternehmen und darauf, einen Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft leisten zu können.

Kinder, Familien und gemeinschaftliches Engagement

Auch im Oktober zeigte sich wieder, wie vielfältig das Leben in unserer Gemeinde ist. Beim Kinder-Kreativtag im Dörpshuus konnten zahlreiche Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und tolle Dinge gestalten. Parallel dazu legten Eltern und Kinder auf dem Gelände der DRK-Kita an der Grundschule eine Blühwiese an. Unser Bauhof hatte die notwendigen Vorbereitungen getroffen. Vielen Dank an alle, die sich an diesen Aktionen beteiligt haben.

 

Eine weitere schöne Tradition ist das Pflanzen eines Apfelbaumes durch die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen zum Ende ihrer Grundschulzeit. Die Bäume der vorherigen Jahrgänge sind bereits gut angewachsen. Mit dem neuen Baum bleibt auch für die kommenden Jahre eine Erinnerung an die gemeinsame Grundschulzeit erhalten. Den Kindern wünschen wir für ihren weiteren Schulweg an den weiterführenden Schulen alles Gute.

 

Auch unser Hausmeister an der deutschen Grundschule, Wolfgang Franz, hatte Grund zum Feiern. Zu seinem 66. Geburtstag gratulierten wir ihm mit einem Ständchen. Er ist weit mehr als unser Hausmeister und aus unserer Gemeinde nicht wegzudenken. Für seinen Einsatz und seine Arbeit sagen wir herzlichen Dank.

 

Die vielen Aktivitäten zeigen, wie stark unsere Gemeinschaft ist. Ob bei Veranstaltungen für Kinder, bei der Pflege unserer Natur oder im täglichen Einsatz für unsere Gemeinde: Überall engagieren sich Menschen freiwillig und tragen dazu bei, dass Großenwiehe lebenswert bleibt. Dafür möchte ich mich bei allen herzlich bedanken.