Aktuelle Pressemitteilung der Gemeinde Großenwiehe
Meldung aus GroßenwieheGroßenwiehe präsentiert aktuellen Lagebericht und zentrale Zukunftsaufgaben
Großenwiehe, November 2025 – Die Gemeinde Großenwiehe hat im Rahmen der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen, laufende Projekte und zentrale Zukunftsaufgaben vorgestellt. Bürgermeister Keno Jaspers nutzte die Gelegenheit, um sowohl die positive Entwicklung der Gemeinde zu betonen als auch die anstehenden Herausforderungen klar zu benennen.
Großenwiehe auf stabilem Kurs – Rückblick auf aktuelle Entwicklungen
In den vergangenen Wochen wurden zahlreiche Projekte im Bereich Jugend, Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Ehrenamt und Energieversorgung vorangetrieben:
Jugendarbeit: Die Weiterentwicklung des Skaterplatzes schreitet voran. Jugendliche des Jugendbeirats engagieren sich aktiv beim Bau von Palettenmöbeln, einer Wetterschutzhütte und weiteren Gestaltungselementen. Zudem arbeitet eine Projektgruppe an langfristigen Angeboten und Workshops.
Gemeinschaft und Ehrenamt: Veranstaltungen wie das Laternelaufen der Feuerwehren erfuhren großen Zulauf. Beim Sturmtief „Joshua“ zeigte sich erneut die effektive Zusammenarbeit zwischen Bauhof, Feuerwehr und Landwirtschaft.
Nachhaltigkeit und Bildung: Die DRK-Kindergärten führten eine Fortbildung zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ durch. Vertreter der Gemeinde nahmen zudem an einem Kreativ-Workshop zu nachhaltigen kommunalen Entscheidungsprozessen teil.
Integration und Arbeitsmarkt: In grenzregionalen Arbeitsmarktsitzungen wurde die Bedeutung lokaler Integrationsangebote hervorgehoben. Großenwiehe bietet seit zwei Jahren freiwillige, niederschwellige Sprachkurse an, um Menschen vor Ort besser in den Arbeitsmarkt einzubinden.
Energie und Infrastruktur: Mit dem Baubeginn der Batteriespeicheranlage in Schobüll setzt die Gemeinde ein wichtiges Zeichen für eine moderne Energiezukunft. Ein zweites, deutlich größeres Speicherprojekt ist bereits geplant.
Soziales und Bildung: Traditionell wurden erneut Apfelbäume, durch Schülerinnen und Schülern aus der Grundschule Großenwiehe, auf der Obstwiese am Kastanienwegspielplatz gepflanzt – ein Beitrag zu Umweltbildung und Gemeindekultur.
Diese Entwicklungen zeigen nach Angaben des Bürgermeisters eine „aktive, leistungsfähige und zukunftsorientierte Gemeinde“.
Bürgermeisterbericht: Stärken nutzen, Herausforderungen angehen
In seinem Bericht vom 16.10.2025 hob Bürgermeister Keno Jaspers hervor, dass Großenwiehe im kreisweiten Vergleich hervorragend aufgestellt ist:
leistungsfähige Feuerwehren
gut ausgebaute Infrastruktur
abgeschlossene Wärmeplanung
fortgeschrittene Dorfkernentwicklung
vorbildliche Jugendarbeit
starkes Vereinsleben
überregional bekannte Leuchtturmprojekte
positive naturschutzfachliche Bewertung
weiterhin vorhandene Wohnentwicklungspotenziale
„Großenwiehe ist ein lebenswerter Ort, und wir haben viel erreicht – gemeinsam mit Ehrenamt, Verwaltung, Politik und Bürgerschaft“, betonte Jaspers.
Gleichzeitig verwies er auf zentrale Aufgaben, die die Gemeinde in den kommenden Jahren bewältigen muss. Dazu zählen unter anderem:
ein nachhaltiger und moderner Schulstandort
Entwicklung neuer Gewerbeflächen
Sicherung der Energieversorgung
ärztliche Versorgung und soziale Infrastruktur
Zivilschutz und infrastrukturelle Weiterentwicklung
Schaffung bezahlbaren und altersgerechten Wohnraums
touristische Entwicklung
Besondere Dringlichkeit kommt dem geplanten Schulneubau zu, dessen Kosten auf etwa 20 Millionen Euro geschätzt werden. Da Bund und Land derzeit keinerlei Fördermittel bereitstellen, muss die Gemeinde alternative Finanzierungswege prüfen. Sparmaßnahmen allein seien nicht ausreichend, so der Bürgermeister.
Ausblick: Mutige Entscheidungen notwendig
Trotz solider Haushaltslage betonte Jaspers, dass die Gemeinde vor finanziellen und strukturellen Herausforderungen stehe. Neue Einnahmequellen und Kooperationen mit Investoren könnten erforderlich werden – besonders im Bereich erneuerbarer Energien, dessen Förderlandschaft aktuell politisch unsicher sei.
„Nichtstun ist keine Option“, so Jaspers. „Wir müssen bereit sein, neue Wege zu gehen und unsere Gemeinde aktiv weiterzuentwickeln.“
Er appellierte an die Gemeinschaft, den eingeschlagenen Weg gemeinsam zu gehen: „Wir haben engagierte Bürgerinnen und Bürger, starke Unternehmen und gute Beratung. Wir müssen nun diese Verantwortung übernehmen und Großenwiehe hat die Stärke, das zu tun.“





