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Neue Infos zur Fusion der Kirchengemeinde Großenwiehe, Medelby und Nordhackstedt

Pastorat Medelby, Foto: Sebastian Goecke (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Pastorat Medelby, Foto: Sebastian Goecke

Pastorat in Medelby bleibt erhalten 

Für die Fusion der Kirchengemeinden Großenwiehe, Medelby und Nordhackstedt fehlen derzeit noch die Unterschriften auf dem Fusionsvertrag. Während die Kirchengemeinderäte von Großenwiehe und Medelby noch im Januar unterschreiben, wird Nordhackstedt erst im Februar folgen. Im Kirchengemeinderat Medelby herrscht eine positive Resonanz, insbesondere in der Erwartung, dass das Pastorat bald wieder von einer Pastorin oder einem Pastor bewohnt wird.

Es besteht Residenzpflicht

Es gibt keine Pläne, das Pastorat zu verkaufen. „Die drei Kirchengemeinderäte haben beschlossen, die Pastorate in Großenwiehe und Medelby zu erhalten“, verdeutlicht Anja Ahrens von der Pressestelle des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg. Damit bleibt grundsätzlich die Residenzpflicht für eine Stelle in Medelby bestehen. Nur in Ausnahmefällen darf die Pastorin oder der Pastor von dieser Verpflichtung abweichen.

 

Ab 2025 gibt es insgesamt vier Stellen für Pastorinnen und Pastoren im gesamten Pfarrsprengel: Zwei in den Kirchengemeinden Wallsbüll und Handewitt und zwei in der neu fusionierten Kirchengemeinde Nordhackstedt-Großenwiehe-Medelby. „Fusionen sind meiner Meinung nach ein wichtiger und notwendiger Schritt in die Zukunft – wie überall, so auch in der Kirche“, erklärt Pröpstin Rebecca Lenz. 

 

Angesichts des Fachkräftemangels und Mitgliederschwunds hält sie es für wichtig, zusammenzurücken. „Eine Fusion schafft Entlastung, es gibt dann nur noch einen Kirchengemeinderat, nur einen Haushalt und eine Verwaltung“, so die Pröpstin, die sich über die Fusion der drei Kirchengemeinden freut und diese unterstützt.

Kirchengemeinden arbeiten schon zusammen

In der Praxis arbeiten die Kirchengemeinden innerhalb des Pfarrsprengels bereits zusammen. Gemeinsame Gottesdienste, Seelsorgebezirke und die gemeinsame Konfirmandenarbeit gehören schon zum Alltag. Um die kirchliche Arbeit zu sichern, benötigt die Kirche weiterhin Räume. Das Pastorat soll dabei auch künftig eine Rolle spielen.

 

Dass Fusionen nichts Neues sind, zeigt ein Blick auf alle Kirchengemeinden im Kreisgebiet. Mittlerweile gibt es genauso viele fusionierte wie nicht-fusionierte Kirchengemeinden. Den Auftakt machte 2015 die Kirchengemeinde Schleswig, die aus drei Kirchengemeinden entstand. Seitdem haben weitere 22 Kirchengemeinden im Kreisgebiet fusioniert, sodass fünf neue Kirchengemeinden entstanden und weitere in Vorbereitung sind. 

 

Durch die Fusion will die Kirche weiterhin für die Menschen vor Ort da sein, indem sie durch die Reduzierung des Verwaltungsaufwandes schnellere Entscheidungen ermöglicht und flexibler reagieren kann.

 

Quelle: Sebastian Goecke, Artikel "Pastorat in Medelby bleibt erhalten", erschienen im Flensburger Tageblatt, am 20.1.2024 - S.13 - Lokales