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Bericht über den Bau- und Umweltausschuss vom 16.11.2023

Vortrag zu Flächenphotovoltaik (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Vortrag zu Flächenphotovoltaik

Thema Solarpark

Seit einiger Zeit beschäftigt sich die Gemeinde Großenwiehe mit dem Thema Solarpark und der Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung. Diese Thema lockte viele Gemeindemitglieder an. Vor den einzelnen Beschlüssen wurden Vorträge von den Investoren MaxSolar GmbH und Greentech gehalten. Die rechtlichen Grundlagen hat Herr Hass von HN Stadtplanung aus Flensburg dargestellt.


Die Vorträge machten den Bürgern und Ausschussmitgliedern deutlich, welche Vorteile und Möglichkeiten die Projekte für Großenwiehe haben können. Bezugnehmend auf bereits durchgeführte Projekte, angewendete Techniken und Konzepte wurde deutlich, wie die mögliche Entwicklung aussehen könnte.

 

Nach unserer Projektidee, der Quartierslösung, kommen nun folgende Schritte auf die Gemeinde zu:

Machbarkeitsstudie -> Projekteinschätzung -> Umsetzungsentscheidung -> Ausführungsplanung -> Vergabe -> Bauphase -> Monitoring

 

Dauer ca. 18 - 24 Monate bis Bekanntmachung. Baustart ca. 2025.

 

Der Bürgermeister Keno Jaspers gibt hier zu:

In dieser frühen Phase des Projektes sollten wir die geplante Quartierslösung einbeziehen und somit die Projekte bündeln. Das spart später Zeit und verhindert Doppelstrukturen. Folglich wird nun der nächste Schritt sein, eine Machbarkeitsstudie durchzuführen. Diese wird im 2. Quartal 2024 abgeschlossen sein.

 

Zum Abschluss präsentiert MaxSolar eine Art der möglichen Bürgerbeteiligung und ein paar Zahlen aus vergleichbaren Projekten bekannt:

  • Es wird eine Beteiligung von 20% möglich sein, die Menge entscheidet auch über die Größe des Solarparks.

  • Ein Bürgerenergiepark und ein MaxSolar Park. 150 Euro pro Anteil

  • Renditen zwischen 3,5% und 4,3%

  • 0,2 Cent pro 1 kWh

  • Kooperation mit Greentech

  • Eigenes Umspannwerk

  • Blühwiesen, mit Regiosaat (in Absprache mit Naturschutzbehörden)

  • E-Mobilität und nachhaltige Wärmeversorgung.

 

Aus der Gemeindevertretung kamen noch ein paar Fragen:

  • Wie viel Tonnen CO2 werden eingespart? -> 44 Tonnen pro Jahr

  • Wie lange ist die Haltbarkeit eines Moduls? -> Es werden 20 Jahre zugesichert, danach mit einer min. Leistung von 80%

  • Was passiert mit den alten Modulen? -> Hersteller nehmen Module zurück. MaxSolar garantiert den Rückbau. Es wird eine Rückbaugarantie hinterlegt.


Der Ausschuss stimmt im Anschluss mit 6 Stimmen für alle Beschlüsse, ohne Gegenstimmen und 1 Enthaltung. Ein Mitglied hat sich selbst für befangen erklärt und den Raum zur Abstimmung verlassen.

 

Schwarzdeckenunterhaltungsverband (SUV)

Nachdem das Thema Freiflächenphotvoltaik abgeschlossen war, wurde noch einmal das Thema SUV angesprochen. Leider hat es in der Drosselgasse und dem Falkenkamp in den letzten Monaten Komplikationen im Bereich der verschiedenen Abläufe gegeben. Um diese Problematiken zukünftig auszuschließen, muss nun entschieden werden, wie damit und dem weiteren Bestand in der Gemeinde umgegangen werden soll.


Um das zu klären ist eine Begutachtung durch einen Fachmann notwendig. Hierfür wird eine neue Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die mit einer Bestandsaufnahme beginnen soll, um mit den Erkenntnissen als Grundlage für eine etwaige Kostenschätzung zu nutzen.

 

Neuer Brückenbelag

Der nächste Punkt war die Brücke im Biotop an der Schule Richtung Rudi Räder. Der Ausschuss beschloss nach einem kurzen Austausch der Möglichkeiten einstimmig, dass die Brücke einen neuen Brückenbelag bekommen soll.

 

Baumbestand der Gemeinde Großenwiehe

Vorletzter Punkt der Agenda behandelte den Baumbestand der Gemeinde Großenwiehe, die in öffentliche Bereiche oder an Gehwegen und Straßen hineinreichen. Sie sollen begutachtet werden, ob ein Pflegeschnitt oder ggf. eine Entnahme notwendig ist. Diese Arbeiten müssen von externen Facharbeitern ausgeführt werden und ggf. mit der zuständigen Kreisbehörde abgestimmt werden.
 

Gebäude der Feuerwehr- und Bauhof

Zum Abschluss wurde vom Gutachtertermin bzgl. des neuen Gebäudes "Feuerwehr & Bauhof" gesprochen. Es ging um die Klärung der aufgetretenen Mängel und deren Behebung. Der ext. Sachverständige klärte, dass alle Mängel sich im Rahmen des "Normalen" bewegen, die Statik des Gebäudes sei nicht gefährdet. Die Mängel können nun regulär in absehbarer Zeit ausgebessert werden.

 

Verschiedenes

Zu dem Punkt Verschiedenes hat eine Gemeindemitglied die Frage gestellt, ob im Störtebeker Weg an Hauptstr. ein Spiegel angebaut werden darf. Die Antwort laut Verkehrsschau der letzten Jahre ist ein Nein. Es wurde der Vorschlag unterbreitet eine Unterschriftensammlung bei den Eltern der Schulkinder und den Anwohnern zu tätigen, um eine Grundlage für weitere Vorgehensweisen zu bekommen.